Karsten Gloger
 
 
" ... die geheime Verwandtschaft von Licht und Ton offenbart
sich deutlich; beides, Licht und Ton, gestaltet sich in indivi-
dueller Form, und so wird der Solospieler, die Sängerin, selbst
die ertönende Melodie ! - ... Die völlige Freiheit des Spiels, die
unbedingte Herrschaft über das Instrument, so daß es keinen
Kampf mit den mechanischen Mitteln des Ausdrucks mehr gibt,
sondern das Instrument zum unmittelbaren, zwanglosen Organ
des Geistes wird: das ist ja doch wohl das höchste Ziel, wornach
der ausübende Künstler strebt; ... so zum Organ des Künstlers
geworden daß es, wie ohne allen jeden Aufwand mechanischer
Kraft, wie von selbst, alles ertönen läßt, was der Geist empfun-
den."
 

     

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